Meldungen in der Gemeinde

So ist Kirche hier in der Gemeinde. Das macht sie. Dazu ist sie in unserer Welt nützlich und notwendig. Das sind die Menschen, die sich hier engagieren. Das sind ihre Erfahrungen, Ideen und Ziele. Und immer wieder wird deutlich: In dieser Kirche ist Platz, um selbst dabei zu sein, mitzuerleben und auch mitzugestalten.

Eine gute Nachricht weitergeben

In der Woche vor dem ersten Advent werden in 15 Kirchengemeinden des Kirchenkreises Rotenburg wieder die Briefe mit der Bitte um einen freiwilligen Gemeindebeitrag verschickt. „Und wie im vergangenen Jahr werden sie wieder eine kleine Überraschung enthalten“, sagt Fundraiserin Katharina Rogge-Balke. Zusammen mit ihrem Kollegen Pastor Matthias Richter hat sie die vorweihnachtliche Kirchgeld-Aktion vor zwei Jahren inhaltlich entwickelt. Und beide Male waren die Briefe mit Mehrwert sehr gut angekommen.

„Die Menschen im Kirchenkreis Rotenburg fanden es überwiegend positiv, dass ihre Kirchengemeinde nicht nur um Spenden geworben, sondern sie gleichzeitig auch inhaltlich angesprochen hat“, bilanziert Rogge-Balke. In diesem Jahr lautet das Aktionsmotto: „Eine gute Nachricht weitergeben“. Ein Bogen mit sechs kleinen Marken liegt den Spendenbriefen bei. Auf jede ist jeweils eine kleine Botschaft gedruckt, etwa: „Sei beschenkt“, „Freu dich“ oder „Alles Liebe“. Wie Briefmarken können die kleinen Botschaftsmarken auf Briefe geklebt werden.

„Bei diesen Aktionen soll es immer darum gehen, die Weihnachtsbotschaft greifbar zu machen. Wir möchten die Menschen in den Kirchengemeinden im Herzen erreichen und sie ermutigen, selbst eine gute Nachricht weiterzusagen“, erläutert die Fundraiserin. In ihren Augen ist jeder Mensch darauf angewiesen, sich mit anderen auszutauschen, gute Nachrichten zu hören und selbst welche weiterzugeben.

„Mit den mehr als 32.000 Weihnachtsspendenbriefen bringen wir also rund sechs mal 32.000 gute Nachrichten unter die Menschen. Das sind dann an die 200.000 Stück“, sagt Rogge-Balke. Sie und ihr Kollege hoffen, dass davon ein großer Teil wirklich auf der Weihnachtspost landet. Und sie wünschen sich gleichzeitig auch, dass die Spendenprojekte in den Briefen der einzelnen Kirchengemeinden wahrgenommen werden. Jede Gemeinde hat dabei eigene konkrete Anliegen, für die sie um Unterstützung wirbt: die Ausbildung von Ehrenamtlichen, die Unterstützung der Arbeit von Besuchsdiensten und der Arbeit mit Senioren und Konfirmanden sind Beispiele hierfür. Der Beitrag bleibt zu 100 Prozent in der jeweiligen Gemeinde. Die Kosten für die Briefe liegen bei etwa sieben Prozent dessen, was sich die Gemeinden aus den freiwilligen Gemeindebeiträgen einzunehmen erhoffen. Pro Haushalt gibt es einen Markenbogen mit guten Nachrichten. Ist der Bedarf größer, gibt es in den Gemeindebüros und in der Superintendentur Nachschub.

 

 

 

 

 

 

 

DATUM

18. November 2013

AUTOR

Anette Meyer
BILDER (1)
Spendenbriefe mit Mehrwert: Katharina Rogge-Balke hofft darauf, dass die kleinen guten Botschaften auf vielen Weihnachtsbriefen landen.
Spendenbriefe mit Mehrwert: Katharina Rogge-Balke hofft darauf, dass die kleinen guten Botschaften auf vielen Weihnachtsbriefen landen.
Spendenbriefe mit Mehrwert: Katharina Rogge-Balke hofft darauf, dass die kleinen guten Botschaften auf vielen Weihnachtsbriefen landen.