"Hallo Luther" - statt Halloween!

„Hallo Luther“ – statt Halloween!

 

So lautet seit einigen Jahren eine Aktion der evangelischen Kirche, um den ursprünglichen Sinn des 31. Oktober gegen allen Kommerz und Klamauk wachzuhalten. Denn es geht nicht um „Süßes oder Saures“, sondern um die Erneuerung der Kirche. Reformen braucht die Kirche auch heute, es lohnt sich, darüber gemeinsam nachzudenken und ins Gespräch zu kommen. Trotzdem muß niemand ohne einen „Lutherbonbon“ nach Hause gehen!

Martin Luther trifft Richard Wagner: nicht möglich? Zu Lebzeiten nicht, aber Pastor Frank Hasselberg brachte sie am Reformationstag zusammen.

Am Reformationstag, 31. Oktober, feierten zahlreiche Teilnehmer aus der Kirchenregion Schneverdingen-Neuenkirchen-Heber einen besonderen Gottesdienst in der Eine-Welt-Kirche. Um 19 Uhr hieß es: "Martin Luther trifft Richard Wagner". Auch wenn Wagner und Luther ganz unterschiedlichen Epochen angehören und sich natürlich nie begegnet konnten, wurden diese beiden konträren Charaktere von Pastor Frank Hasselberg miteinander ins Gespräch gebracht. Es ging vor allem um das entscheidende Thema der Reformation, die Erlösung des Menschen oder mit der Frage Martin Luthers formuliert: "Wie bekomme ich einen gnädigen Gott?" Denn auch in den Opern Richard Wagners spielt die Frage nach der Erlösung eine zentrale Rolle. Deutlich wurde: Antworten auf extentielle Fragen und Reformen braucht die Kirche auch heute, es lohnt sich, darüber gemeinsam nachudenken und ins Gespräch zu kommen.

"Eine Kirche, die sich auf den Geist der Liebe beruft, braucht immer frischen Wind" (Burkhard Weitz).

Am Schluss musste niemand ohne seinen "Lutherbonbon"  nach Hause gehen.

Pastor Frank Hasselberg

BILDER (1)